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DatensatzNaturwissenschaft

Welcher Dinosaurier hat 500 Zähne?

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ZusammenfassungDer Dinosaurier mit 500 Zähnen heißt Nigersaurus; er lebte vor rund 110 Millionen Jahren im heutigen Niger und weidete Pflanzen ab wie ein Rasenmäher.

Gefunden wurde er in der Sahara, benannt hat ihn 1999 ein Team um den amerikanischen Paläontologen Paul Sereno.

Wozu braucht ein Dinosaurier 500 Zähne?

Zum Abgrasen. Nigersaurus war ein Sauropode, also ein Verwandter der großen Langhälse, aber mit neun bis vierzehn Metern Länge eher klein. Sein Maul war vorn breit und gerade abgeschnitten, wie bei einem Staubsauger. Darin saßen mehr als 500 schmale Zähne in über fünfzig Reihen. Er hielt den Kopf nah am Boden und schnitt damit niedrige Pflanzen wie Farne ab.

Sereno nannte ihn deshalb eher eine Kuh des Mesozoikums als eine Reptilien-Giraffe. Der Name blieb hängen.

Wie oft wuchsen die Zähne nach?

Sehr oft. Hinter jedem Zahn, der gerade im Einsatz war, standen bis zu neun Ersatzzähne bereit. Eine Studie von 2013 zählte die Wachstumslinien in den Zähnen und kam zu dem Ergebnis, dass Nigersaurus jeden Zahn etwa alle 14 Tage ersetzte. Das ist der schnellste Zahnwechsel, der von einem Dinosaurier bekannt ist. Wer den ganzen Tag bodennahe Pflanzen abweidet, nutzt seine Zähne schnell ab.

Wie sah er aus?

Für einen Sauropoden hatte er einen kurzen Hals und einen leichten Schädel, dessen Knochen teils so dünn waren, dass sie durchscheinen. Er wog schätzungsweise zwei bis vier Tonnen, so viel wie ein großer Elefant. Seine Knochen sind innen hohl und luftgefüllt, was ihn trotz seiner Größe leicht machte.

Warum er und alle anderen großen Dinosaurier verschwunden sind, steht im Datensatz Warum sind die Dinosaurier ausgestorben? Wer sein Wissen testen will, spielt Trivial Pursuit Dinosaurier.

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Und, gemerkt?

Wie oft ersetzte Nigersaurus einen Zahn?

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