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DatensatzNaturwissenschaft

Wie funktioniert eine Kartoffeluhr?

Sektor Naturwissenschaft Status GeprüftNachfrage 218/Jahr
ZusammenfassungEine Kartoffeluhr läuft nicht mit Strom aus der Kartoffel; die Kartoffel ermöglicht ihn nur.

Was passiert dabei chemisch?

Zink gibt Elektronen leichter ab als Kupfer. Steckt man beide in eine saure, feuchte Umgebung, löst sich das Zink langsam auf, und die frei werdenden Elektronen wandern durch den angeschlossenen Draht zum Kupfer.

Diese Wanderung ist der Strom. Die Kartoffel dient als Elektrolyt, also als Medium, in dem geladene Teilchen sich bewegen können.

Geht das auch mit Zitronen?

Ja, und mit Essiggurken, Äpfeln oder einem Glas Salzwasser. Saure Früchte gelten als besser, weil die Säure die Reaktion beschleunigt. Gekochte Kartoffeln liefern sogar mehr Strom als rohe, weil ihre Zellstruktur zerstört ist.

Warum reicht es nur für eine Uhr?

Weil die Spannung winzig ist. Eine Kartoffel liefert je nach Aufbau 0,5 bis 0,9 Volt, und der Strom liegt im Bereich einiger zehn Millionstel Ampere.

Eine Digitaluhr braucht 1 bis 1,5 Volt. Deshalb enthält jeder Bausatz zwei Kartoffeln, die in Reihe geschaltet werden: Erst zusammen kommen sie über die Schwelle. Für eine Glühbirne bräuchte es hunderte, für ein Handy einen Acker.

Wann hört es auf?

Wenn das Zink aufgebraucht ist. Die Elektrode löst sich dabei tatsächlich auf, und das ist der Beweis dafür, woher die Energie kam. Sie steckte nie in der Kartoffel, sondern im Metall.

Die Kartoffeluhr als Bausatz gibt es bei uns, das Gemüse musst du selbst mitbringen.

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Kurzprüfung

Und, gemerkt?

Was erzeugt in einer Kartoffeluhr den Strom?

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