Eyas berichtet aus seinem Praktikum bei uns

30. September 2016 Philipp Aus dem Leben bei uns

Inzwischen beschäftigen wir schon den dritten Flüchtlingspraktikanten bei uns. Ich hatte davon ja hier schon berichtet und unser zweiter Praktikant hatte hier selbst über das Praktikum geschrieben. Natürlich haben wir auch unseren derzeitigen Praktikanten wieder gebeten, einen kleinen Bericht zu schreiben. Hier ist er :)

Ich bin Eyas, ich komme aus dem Jemen und seit einem Monat mache ich bei getDigital ein Praktikum. Ich bin vor 15 Monaten nach Deutschland gekommen und letzten April habe ich die deutsche Sprachprüfung B1 bestanden, aber natürlich ist B1 nicht genug für jemanden, der in Deutschland für lange Zeit bleiben möchte. Deshalb mache ich ein Praktikum, um meine Deutschkenntnisse zu verbessern und auch um Spaß zu haben. Ich habe von getDigital von einem Freund gehört: Er hat mir gesagt, du hast für ein Jahr E-Commerce studiert, du musst Dich für ein Praktikum bei Ihnen bewerben. Ich habe geantwortet: Ja, warum nicht! Und ich bin heute schon für einen Monat hier!

Die Kollegen hier sind wie eine große Familie, alle hier lieben ihren Job und sie machen viel Spaß jeden Tag auch wenn sie viel zu tun haben. Deshalb wurde ich wie sie! Ich mache alles hier mit Spaß und ohne Stress.
Alle Produkte hier sehe ich zum ersten Mal in meinem Leben und die sind total cool! Seit ich das Praktikum angefangen habe, habe ich viele T-Shirts gedruckt und viele Gadgets verpackt und jeden Tag sehe ich etwas neues! Zuerst war es ein bisschen schwer für mich wenn ich kommissionieren muss, weil es viele Produkte im Lager gibt und manchmal muss man zuerst Star Wars geguckt haben, um das Produkt zu finden. Ja, leider habe ich Star Wars noch nicht geguckt, aber das werde ich bald (gut, dass sie das hier in der Firma noch nicht wissen oder ich hätte diese Stelle nicht bekommen, haha).
Auf jeden Fall habe ich viel Spaß hier bei getDigital und ich hoffe, dass ich verlängern kann.

Nun muss ich allerdings sagen, dass Eyas sich durch diesen Bericht natürlich ein wenig selbst unter Druck gesetzt hat :D Deswegen an Euch die Frage:

Tags: Flüchtlinge, Praktikum

Philipp

Ich bin der Chef von getDigital und war schon immer ein ziemlicher Nerd: Meine Jugend habe ich mit Warhammer, Magic, Pen & Paper und einem extrem nerdigen eMail-Spiel namens Eressea verbracht und gleich danach dann theoretische Physik studiert. Weil mir das aber irgendwie noch nicht gereicht hat, hab ich einfach auch noch mit meinem Freund Florian einen Nerd-Shop gegründet :)

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  • Axel Engeland

    Länger als zwei Wochen. Der erste Film erschien 1977. Man braucht etwas Zeit um das kulturell zu verarbeiten.

  • Eine Woche ist ausreichend. Das ist für jeden Abend ein Film den man in den anschließenden Stunden noch einmal mental verarbeitet. Für den Schock nach Episode 1 darf es in der Woche dann auch darauf folgend ein freier Tag sein.